Feste & Feiertage in Ägypten

Es gibt neben den gesetzlichen Feiertagen je nach Religion verschiedene Feiertage, die im Islam nach dem Mondkalender bestimmt werden. Das bedeutet, dass sie von Jahr zu Jahr variieren.

Gesetzliche Feiertage:
1./2. Januar Neujahr
22. Februar Tag der Einheit
1. Mai Tag der Arbeit
18. Juni Suezkanaltag
23. Juli Jahrestag der Revolution
6. Oktober Tag der Streitkräfte
23. Dezember Einzug in Port Said

Koptische Feiertage:
6./7. Januar Weihnachten
Sham el Nessim
Das ägyptische Frühlingsfest findet immer eine Woche nach dem römisch-katholischen Osterfest statt. Man feiert allgemein das Ende des Frühlings und bei den Kopten die Auferstehung Jesu.

Islamische Feiertage:
Ramadan – Der Fastenmonat

Der höchste Feiertag im Islam beginnt ungefähr Mitte Juli bis Anfang August. 30 Tage lang wird von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang nicht gegessen, getrunken oder geraucht. Nach Sonnenuntergang wird im Kreise der Familie das Fasten gebrochen. Der Ramadan soll, wie die 30-tägige Fastenzeit im christlichen Glauben, eine Zeit des Gebetes, der Innenschau und der Demut sein. Für den Gläubigen ist es eine besondere Herausforderung aus der man gestärkt und im Glauben bestärkt, hervorgeht.
Das Ende des Ramadan, das entgültige Fastenbrechen, wird mit einem großen Fest, dem Eid el Fitr (auch Id al Fitr oder Zuckerfest) begangen, das drei Tage dauert. Man geht gemeinsam in die Moschee und danach wird ein Festschmaus aufgetischt, der seinesgleichen sucht. Mawlid an Nabi (oder Mulid el Nabi) – Geburtstag des Propheten Muhammad am 12 Tag des Monats Rabi al´auwal (2012: 4.Februar; 2013: 24.Januar).

Id el Adha – Opferfest
Das Opferfest ist neben dem Ramadan der höchste Feiertag im Isalm (2012: 26.Oktober, 2013: 15.Oktober). Das Fest erinnert an den Propheten Ibrahim, dessen Glaube von Allah auf die Probe gestellt wurde, indem er ihm seinen Sohn Ismail opfern sollte. Kurz vor der Opferung erlöst Allah Ibrahim und befiehlt ihm stattdessen einen Widder zu opfern (vgl.Abraham und die Opferung des Isaak in der Bibel). Noch heute ist es in vielen Ländern die Pflicht des Gläubigen, ein Tier (meistens Schaf/Ziege/Rind) zu opfern und das Fleisch mit Freunden, Bekannten und Armen zu teilen. Ebenso wird der Verstorbenen gedacht. Das Fest stellt den Höhepunkt der Pilgerreise nach Mekka dar. Im Mittelpunkt steht das Gebet und die absolute Hingabe zum Glauben.